Vermessungstechniker
Der/Die VermessungstechnikerIn
Ausbildungsdauer
Die Lehre wird in einem dualen Ausbildungssystem in fachtheoretischer und praktischer Hinsicht durchgeführt, vom Lehrberechtigten im Lehrbetrieb und in der Berufsschule. Die Lehrzeit für den Beruf VermessungstechnikerIn beträgt 3 ½ Jahre.
Voraussetzungen für den Lehrberuf VermessungstechnikerIn
Neben der Freude an mathematischen Aufgaben und der Bereitschaft seine Fähigkeiten in einem Team unter Beweis zu stellen, ist auch Freude am Arbeiten in der Natur sowie an Genauigkeit von großem Vorteil.
Um diesen Beruf mit Freude ausüben zu können, sollte die Bereitschaft vorhanden sein, sowohl im Innen- wie auch im Außendienst, sowie am Computer zu arbeiten.
Lehrinhalte:
In der Vermessungskunde werden Kenntnisse über Messverfahren mit verschiedenen Messinstrumenten vermittelt. Vermessungsübungen zeigen die Handhabung und Aufbau der Vermessungsgeräte (z.B.: Nivelliergerät und Theodolit).
Die Katastralvermessung behandelt die rechtlichen Grundlagen für das Arbeiten im Kataster ( Kataster = amtl. Grundstückverzeichnis, das u. a. als Unterlage für die Bemessung der Grundsteuer geführt wird).
Im Geodätischen Rechnen werden Grundlagen der Trigonometrie vermittelt und das Lösen spezieller vermessungstechnischer Aufgaben wie z.B.: Berechnungen von Koordinaten (Geodäsie = Wissenschaft der Erdvermessung). Beim geodätischen Zeichnen werden die Grundlagen der Planerstellung auf Reißbrett und Computer (CAD = Computer Aided Design) vermittelt.
Nach dem Lehrabschluss zum VermessungstechnikerIn
Ein engagierter Facharbeiter kann sich in mehreren Bereichen, wie z.B.: Satellitenpositionierungsverfahren (GPS) oder in der Messbildauswertung spezialisieren und sich damit am Arbeitsmarkt einen besonderen Vorteil verschaffen. Der Lehrberuf der/s Vermessungstechnikers/In ist ein relativ neuer Lehrberuf, er besteht erst seit 1997.
Höhere Ausbildungen ermöglicht die Berufsreifeprüfung.
